Text-Adventskalender 15. Dezember 2019

Die zweite Cover-Adresse ist verlost. Der Gewinner wird per Mail informiert. Aber keine Angst, es gibt noch mehr kleine Geschenke

Vielleicht seid ihr ja schon ganz gespannt darauf, zu lesen, was Falk nun mit diesem seltsam wirbelnden Schatten anstellt …

Falk schnallte kurzerhand den Brustgurt seines Rucksacks fest und lief in die Richtung, in die jene surreale Erscheinung verschwunden war. Er war noch nicht weit gejoggt, als sie zurückkam. Drehend, springend, unwirklich und doch existent kam das Etwas auf ihn zu. Der diffuse Schatten wurde zu einer menschlichen Gestalt, die ganz in Schwarz gekleidet war. Sie stockte. Falk hörte sie keuchen, dann wandte sie sich mit einer Bewegung ab, die wie ein handloser Radschlag aus der Akrobatik aussah, und wurde gleich darauf vom Nebel verschluckt.

„Cool!“, flüsterte er nahezu ehrfürchtig, obwohl ein heißer Schauer über seinen Rücken lief. Weniger cool war, dass er jetzt die Orientierung verloren hatte.

„He, Ninja! Vielleicht könntest du mir den Weg zur Station zeigen?“, rief er gegen sein Unbehagen an. Eine Antwort erhielt er nicht. Also drehte er sich um und folgte den Spuren im Sand, von denen er hoffte, dass es seine eigenen waren, die ihn wieder zu der Stelle führen würden, wo der Ninja ihn abgelenkt hatte.

Für einen Junitag war es unangenehm kühl, dennoch geriet Falk ins Schwitzen, als er mühsam eine der Sanddünen hinaufstieg und dabei das Gefühl hatte, nach jedem Schritt vorwärts wieder zwei zurückzurutschen. Endlich oben angekommen, peitschte der Strandhafer, von zunehmenden Böen geschüttelt, gegen seine Beine. Der Wind nahm jedoch den Nebel mit sich, sodass Falk nun wieder mehr erkennen konnte.

Die Station bestand aus einer Handvoll verstreut liegender weißer Gebäude, einem Heliport, diversen elektronischen Anlagen und einer größeren Halle. Sie lag auf sandigem, mit Dünengras bewachsenem Grund zwischen dem mittleren Teil und dem Westende der Insel, und damit in der Nähe des westlichen Leuchtturms, des Lake Wallace und des Süßwasserteichs.

Falk lenkte seine Schritte in die entsprechende Richtung und gelangte auf einen der vielen Pfade. Diese verbanden die Gebäude miteinander und bestanden nicht nur aus Sand, sondern teilweise auch aus Holzbohlen oder Steinplatten.

Prüfend sah Falk sich um und wählte als Ziel die Meteorologische Station mit ihrem kuppelförmigen Dach. Ein Lichtschein hinter den Fenstern verriet die Anwesenheit eines der wenigen Menschen, die auf dem kleinen Eiland stationiert waren.

Noch immer besteht die Möglichkeit, Romane aus meiner Feder – oder aus der von Noa C. Walker – als Weihnachtsgeschenke zu bestellen. Und natürlich den „Drachen“. Hier kommt dann ein GUTSCHEIN.

Über Elisabeth

Autorin historischer und zeitgenössischer Romane
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