Text-Adventskalender 13. Dezember 2019

Und da ist er nun, der Falk.

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Sommer 2013

Falk Jäger warf einen kritischen Blick aus dem Fenster der zweimotorigen Piper. Ja, er besaß das sogenannte Abenteurer-Gen. Und zwar gleich in zweifacher Ausfertigung, schließlich hatte er es sowohl von seinem Vater als auch von seiner Mutter vererbt bekommen. Aber lebensmüde war er mit seinen erst dreiundzwanzig Jahren deshalb noch lange nicht.

Das schienen seine Eltern jedoch anzunehmen. Weshalb sonst hatten sie darauf bestanden, dass er sofort anreiste, und das, obwohl der Atlantik vor Nova Scotia an der kanadischen Ostküste heute von dickflüssig-waberndem Nebel überzogen war? Ein Sturm drohte, was ihm die Anreise mit dem Helikopter unmöglich gemacht hatte, und diese Klapperkiste, die ihre besten Jahre längst hinter sich hatte, würde nun auf einer Briefmarke landen müssen. Auf einer sandigen zudem. Und dann trug die Insel, die sie ansteuerten, auch noch den zweifelhaften Spitznamen „Friedhof des Atlantiks“.

Falk lehnte sich zurück und rief sich in Erinnerung, was er über Sable Island wusste. „Die Insel liegt rund einhundertsiebzig Kilometer von der kanadischen Provinz Neuschottland entfernt. Sie ist zweiundvierzig Kilometer lang, und an der breitesten Stelle misst sie etwa zwei Kilometer. Seit dem 16. Jahrhundert war der schlanke Sandkasten Schauplatz von mehr als dreihundertfünfzig registrierten Schiffbrüchen, zwischen 1801 und Mitte des 20. Jahrhunderts waren auf der Insel Rettungsteams stationiert. Jetzt leben dort vor allem Forscher. Nicht mehr als eine Handvoll – und meine Eltern.“ Er grinste. „Und einige hundert Pferde, die bei dem vergeblichen Versuch, die Insel zu bevölkern, zurückgelassen wurden.“

Falk blickte erneut in die Nebelwand hinaus und fügte hinzu: „Und ab sofort ich. Falls wir sicher runterkommen.“

„Wir erreichen in wenigen Minuten den South Beach von Sable Island.“ Die von Knistern und Knacken gestörte Durchsage aus dem Cockpit ließ Falk leise auflachen. Der brummige Pilot mit dem Rauschebart eines Piraten hatte seinen halblauten Vortrag unmöglich hören können. Falk beugte sich weiter vor und drückte sich die Nase am Fenster platt. Plötzlich rissen die Nebelschwaden auf. „Hey, mein Laserblick funktioniert!“, freute sich Falk. Ein aufgewühltes graues Meer wurde sichtbar, dann ein hellbrauner Landstrich in Form eines schiefen Lächelns. Sable Island.

Folgt dem Link und ihr seht die „lächelnde Insel“. Besonders schön ist sie natürlich, wenn ihr auf „Satellit“ umschaltet.

Dann könnt ihr noch ein bisschen näher scrollen – oder weiter weg. Je nachdem, was ihr sehen wollt. Und die angebotenen Fotos (links) sind auch ganz hübsch. (anklicken und runterscrollen)

Wobei sich nun natürlich die Frage stellt, was genau Falk auf dieser Insel soll …?

Unter diesem Link findet ihr zur WeihnachtsGeschenkGutscheinAktion. NOCH ist es möglich, den Gutschein (für sich selbst oder als Weihnachtsgeschenk) zu bestellen.

Über Elisabeth

Autorin historischer und zeitgenössischer Romane
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